Träumen Babys eigentlich im Mutterleib?


Dass Kinder bereits im Mutterleib schlafen, ist längst bewiesen. Doch wie sieht der Schlaf aus und wie kann er beeinflusst werden? Diesen Fragen ist die Wissenschaft auf den Grund gegangen und verblüfft mit äußerst aussagekräftigen Resultaten.

Tiefer Schlaf während der Entwicklung im Mutterleib

Es ist bewiesen, dass der Fetus hauptsächlich schläft - und das, obwohl das Ungeborene mit einem Lärmpegel konfrontiert wird, der dem von Verkehrslärm ähnelt. Das Baby wird mit Kreislaufgeräusche der Mutter sind im Mutterleib sehr laut zu hören, allerdings sind die Gehörknöchelchen zu diesem Zeitpunkt noch im Bindegewebe eingebettet. So kommt es nicht zu einer Weiterleitung des Schalls bis zur 25. Schwangerschaftswoche, da sich zu diesem Zeitpunkt erst das Gehör entwickelt hat. Erst dann ist das Ungeborene fähig, Geräusche wahrzunehmen, um beispielsweise durch tiefe Frequenzen geweckt werden zu können. Hohe Frequenzen werden dagegen durch das Fruchtwasser gefiltert, sodass das Baby lediglich tiefe Töne wahrnehmen kann.

Wann sich der Schlaf genau entwickelt

Bereits zwischen der 28. Und 36. Schwangerschaftswoche ist eine Entwicklung des Schlafes erkennbar. Der Traumschlaf entwickelt sich erst sehr viel später. Um diese Resultate zu untermauern, wurden Versuche an Schafen durchgeführt, deren fetale Hirnentwicklung der des Menschen sehr ähnelt. Die Ergebnisse bestätigen, dass der Traumschlaf in der Hirnrinde erzeugt wird und sich erst zum Ende der Schwangerschaft hin stärker ausprägt.

Die Sinne besitzen bereits ihre Funktionen in der späten Schwangerschaft

Der Offenbacher Therapeut, Psychologe und Buchautor Werner Gross ist davon überzeugt, dass der Fötus bereits im Mutterleib träumt, mehr noch, eine Art Gehirngymnastik betreibt und während des Schlafs Erfahrungen sammelt. Auf diese Weise kommt es zu den neuronalen Vernetzungen im Gehirn, durch die alle Sinne bereits in der späten Schwangerschaft funktionieren. Dies lässt sich beispielsweise dadurch belegen, dass sich das Baby im Mutterleib durch ruhige Musik beruhigt. Des Weiteren hat sich herausgestellt, dass das Baby sogar sehen kann, da es den Kopf abwendet, wenn der Bauch angestrahlt wird. Laut Gross lassen sich die REM-Phasen, also die Tiefschlaf-Phasen bei Ungeborenen problemlos durch EEGs nachweisen.

Stress und andere Umwelteinflüsse als Ursache für verfrühten Traumschlaf

Steht die Mutter unter Stress, wird auch das Baby im Mutterleib damit konfrontiert. Das kann zu einer verfrühten Entwicklung des Traumschlafes führen. Ähnliches kann nach einer Lungenrefeinduktion geschehen (häufig angewendet, wenn die Gefahr einer Frühgeburt besteht, damit sich die Lunge schneller ausbildet). Diese Lungenreifeinduktion führt auch zu häufigeren Wechseln von Tief- und Traumschlaf. Bereits eine einmalige Konfrontation mit Stresshormonen sorgt für die frühe Reifung des Traumschlafs.

Depressionen nehmen Einfluss auf den Schlaf des Babys im Mutterleib

Verläuft der Schlaf mit häufigen Schlafstadienwechseln, ist das ein typisches Anzeichen für Depressionen, die auch bei Ungeborenen Spuren hinterlassen. Besonders zu starker Stress während der Schwangerschaft kann dazu führen, dass sich die Depressionen im späteren Leben zeigen. Ist der Stress für das Baby im Mutterleib zu groß, kann dieses durch magnetische Wellen dargestellt werden, wie das Biomagnetische Zentrum des Universitätsklinikums Jena feststellte. Die magnetischen Wellen werden über Gehirn und Herz durch die Bauchwand der Mutter gesendet und können aufgezeichnet werden.

Hier zeigt sich wieder, was natürlich keine neue Erkenntnis ist, dass werdenden Müttern Stress abgenommen werden sollte. Ein Teil davon, mit dem wir uns natürlich besonders beschäftigen, ist für erholsamen Schlaf zu sorgen. Dafür wollen wir die richtige Matratze bieten. Tage können ja schon anstrengend genug sein, da sollte zumindest nachts mit einer guten Matratze für Ruhe und Erholung gesorgt sein.

 

EVE ENTDECKEN

 

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