by Antonio Guillem

Diäterfolg braucht Schlaf!

Möchtest Du vorm Sommer ein paar Pfunde verlieren und suchst nach der passenden Diät? Neben der notwendigen Verringerung der Kalorienzufuhr und der Erhöhung der sportlichen Aktivität solltest Du Dein Augenmerk auch auf Deine Schlafgewohnheiten richten, sonst baust Du womöglich Muskeln und nicht Fett ab.

 

 

Abnehmen im Schlaf ist kein Mythos

Dass man im Schlaf ohne eigene Anstrengungen abnehmen kann, ist ein Wunschtraum vieler Menschen. Mehr als 50 % aller Deutschen sind mit ihrem Gewicht unzufrieden. Sicher ist "ein Abnehmen im Schlaf" nicht einfach möglich. Verschiedene Studien entdeckten jedoch unwiderlegbare Zusammenhänge zwischen der Dauer des Nachtschlafs und dem Erfolg einer Diät. Eine Betrachtung dieses Phänomens zeigt interessante Wechselwirkungen von Schlafdauer und Diäterfolg, die im folgenden näher erläutert werden. Ausgangspunkt ist dabei die Frage, ob und wie sich ein Schlafdefizit während einer Diät auf die Gewichtsreduktion auswirkt.


Schlafmangel verändert, wo wir abnehmen

Die oben erwähnten Studien belegen eine Wechselwirkung zwischen einer verkürzten Schlafdauer und dem Diäterfolg in Hinblick auf die Art der Gewichtsabnahme. Auf einen einfachen Nenner gebracht, kann festgestellt werden, dass sowohl Langschläfer als auch Kurzschläfer unter sonst gleichen Bedingungen gleich viel an Gewicht verlieren. Langschläfer bauen aber in der Nacht während einer Diät mehr Fett ab als Kurzschläfer. Tragischerweise kommt noch ein zweiter Effekt hinzu. Die Menschen mit einer kurzen Schlafdauer verlieren hingegen fettfreie Körpermasse - also Muskeln. Das ist besonders kontraproduktiv, da die Muskelmasse ganz entscheidend für den längerfristigen Diäterfolg ist, denn sie ist für die Fettverbrennung verantwortlich. So läuft der Kurzschläfer Gefahr, in einen Teufelskreis zu geraten. Nach Beendigung der Diät ist der gefürchtete Jo-Jo-Effekt die Folge.

 

Warum verlieren Langschläfer signifikant mehr Fett- und weniger Muskelmasse?

Was passiert während des Nachtschlafs im Körper? Wichtige Regenerationsprozesse werden in Gang gesetzt. Hat man nur wenig zu Abend gegessen, wie das ja bei einer Diät üblicherweise der Fall ist, benötigt der Körper zur Durchführung dieser Prozesse mehr Energie, als ihm abends zugeführt wurde. Diese Energie liefern erfreulicherweise unsere Fettreserven und wir nehmen (im Schlaf!) ab. Schlafen wir hingegen zu wenig oder leiden wir an Schlafstörungen, werden diese natürlichen Regenerationsprozesse gestört und damit auch die Fettverbrennung.
 
Kurzschläfer geraten aus ihrem natürlichen Bio-Rhythmus, der für das Zusammenspiel des gesamten Stoffwechsels und Hormonhaushalts verantwortlich ist. Die Folgen sind gravierend. Ein Anstieg des Hormons Ghrelin bei gleichzeitigem Abfall des Hormons Leptin begünstigt die Einlagerung von Körperfett. Schlafmangel verursacht also hormonelle Veränderungen und die haben während einer Diät einen direkten Einfluss
auf die Körperzusammensetzung. Die Fettverbrennung wird zurückgefahren. Der Körper versucht angestrengt körpereigenes Protein zur Glukosegewinnung heranzuziehen, um vor allem das Gehirn mit der nötigen Glukose zu versorgen. Dieses körpereigene Protein wird bei einer Diät aus dem Muskelabbau gezogen. Schlafmangel hat während eine Diät damit die gleiche Wirkung wie eine Protein-Mangelernährung, er greift die Muskelmasse an. Ein instabiler Blutzuckerspiege verursacht dann auch noch die gefürchteten Heißhungerattacken.

Was bedeuten diese Zusammenhänge für eine Diät?

Du solltest sieben bis acht Stunden schlafen, damit die Regenerationsprozesse ungestört ablaufen können und die Hormone nicht in ein Ungleichgewicht geraten und den Diäterfolg gefährden. 
Am besten tust Du das natürlich, wenn Du die richtige Matratze hast ;) Unabhängig von der Schlafdauer wachst Du je nach Matratze mehr oder weniger erholt auf.

 

EVE ENTDECKEN

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